Kältetechnik

Die Kältetechnik ist im heutigen 21. Jahrhundert zu einem sehr wichtigen Bestandteil geworden. Sie begleitet uns in vielen Lebensbereichen im Supermarkt, beim Metzger, im Büro, im Serverraum, in der Eisdiele, bei Freunden, zu Hause usw.

Was ist Kältetechnik?

Im Altgriechischen heißt Klima Neigung der Erde vom Äquator gegen die Pole. Die Bedeutung wandelte sich im 16. Jahrhundert über Neigung, Abhang, Himmelsgegend, geographische Lage, usw. soweit bis eine Beziehung zu den Begriffen Wärme und Witterung entstand.

Heute umfasst das Wort Klima die Umwelt mit ihren Gegebenheiten und Einwirkungen physischer und auch psychischer Art. Verwendungsarten sind z. B. Gesundes Betriebsklima und das angenehme Klima auf Sylt.

Im Bereich Kältetechnik wird das Wort Klima auf die meteorologische Bedeutung zurückgeführt. Gesamtheit der meteorologischen Erscheinungen, die den Zustand der Atmosphäre an einem beliebigen Ort der Erde kennzeichnen. Das Außenklima wird durch die Witterungsverhältnisse geprägt. Das Raumklima wird durch die Klimatechnik gestaltet. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Außenklima und Raumklima ist unumgänglich. Das Raumklima ist eine komplexe Größe, die wesentlich durch thermische, lufthygienische, akustische und optische Einflüsse geprägt wird.

Raumtemperatur – Raumluftfeuchte – Luftqualität

… sind wichtige Bestandteile der Kältetechnik.

Wie hilft die Kältetechnik dem Menschen?

Das Raumklima wirkt deutlich auf verschiedene Vorgänge im menschlichen Organismus ein. Raumtemperatur, Luftgeschwindigkeit und die relative Luftfeuchte sind dabei die wichtigsten Parameter.

Man kann sich den Menschen als „Maschine“ vorstellen, die Wärme erzeugt. Die als „Brennstoff“ aufgenommene Nahrung wird im Körper in Energie umgewandelt und erzeugt somit Wärme. Jede Aktivität, sei es auch nur ein Augenzwinkern, zehrt an dieser gespeicherten Energie und bewirkt eine zusätzliche Wärmeabgabe. Soll der Körper seine Normaltemperatur von 37°C beibehalten, ist es notwendig, dass Wärme abgegeben wird. Da der Körper ständig mehr Wärme produziert, als er selbst verbrauchen kann, geht diese Wärmeabgabe mit absoluter Gleichmäßigkeit vor sich.

Für die Belange der Klimatisierung sind wir besonders an drei Arten der Wärmeabgabe interessiert:

  • Konvektion
  • Abstrahlung
  • Verdunstung

In der Regel finden diese drei Vorgänge gleichzeitig statt.

Die Konvektion wird geprägt durch den Umstand, dass die Oberflächentemperatur des Körpers und damit die Lufttemperatur in unmittelbarer Nähe des Körpers größer ist, als die Raum- oder Umgebungsluft. Kalte Luft strömt in Körpernähe vorbei, wird dabei aufgewärmt und steigt als warme Luft nach oben.

Die Abstrahlung wird im Wesentlichen durch das Vorhandensein kalter Oberflächen in unmittelbarer Umgebung des Menschen ausgelöst. Die Abstrahlung ist dabei unabhängig von der Lufttemperatur. Beispielsweise kann trotz normaler Raumlufttemperatur ein „Zuggefühl“ auftreten, wenn sich die Person in der Nähe einer kalten Oberfläche (Fenster) befindet.

Die Verdunstungskühlung wird durch Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche erzielt. Die Poren der Haut geben Feuchtigkeit ab, die verdunstet. Die dazu erforderliche Wärme wird der Hautoberfläche (dem Körper) entzogen. Verstärkt empfindet man diesen Effekt, wenn man z. B. nach dem Baden mit nasser Haut aus dem Schwimmbecken kommt und diese relativ große Wassermenge verdunstet. „Fröstelgefühle“ stellen sich ein.

Welcher der genannten Wärmeabgabevorgänge mehr oder weniger stark auftritt, ist abhängig von den „klimatischen“ Verhältnissen, in denen sich die Person gerade aufhält. Befindet man sich z. B. in der Saune, so wird eine Wärmeabgabe durch Konvektion nicht stattfinden können, da keine positive Temperaturdifferenz zur Umgebung besteht. Das Gegenteil ist der Fall, der Körper nimmt Wärme aus der Umgebung auf. Die Wärmeabgabe durch Abstrahlung, ist in der Regel nur gering. Die einzige Möglichkeit, die verbleibt, ist die Verdunstungskühlung. Ein gewollter Zustand um die Wasserabgabe des Körpers (Schwitzen) zu steigern.

Im Gegensatz zur Sauna, wird der Körper bei sehr niedrigen Umgebungstemperaturen gar nicht schwitzen, da die Temperaturdifferenz ausreicht, um ausreichend Wärme abzugeben.

Sowohl die Wärmeabgabe durch Konvektion, als auch die Wärmeabgabe durch Verdunstung, werden wesentlich unterstützt, wenn die Luftbewegung in der Nähe des Körpers ansteigt. Das „Fröstelgefühl“ im Schwimmbad erhöht sich, wenn starker Wind weht.

Um ein „Behaglichkeitsgefühl“ für den Menschen in geschlossenen Räumen zu schaffen, ist es erforderlich, dass möglichst keine der drei Wärmeabgabemöglichkeiten zu groß oder zu klein wird. Das bedeutet die Temperatur, die Feuchtigkeit der Raumluft, die Luftbewegung (-geschwindigkeit) und die Oberflächentemperatur der Umschließungsflächen dürfen keine extremen Werte annehmen.

Kältetechnik mit Tradition.

Bereits in der vierten Generation wird diese Handwerkskunst der Kältetechnik in unserer Familie ausgeführt.

Mit Freude entwickeln wir Lösungen – für Ihr Vorhaben, bei dem es auf Ihren Vorsprung an Qualität und Verarbeitung ankommt.

In der Kältetechnik finden wir für Sie die passende Umsetzung

In der Kältetechnik sind wichtige Komponenten die Energieeffizienz und Qualität der eingebauten Geräte. Jedes Kühlgerät benötigt Energie bzw. Strom. Beim Einbau sollten verschiedene Gegebenheiten beachtet werden damit es zu keine Über- bzw. Unterdimensionierung kommt. Tritt eine Unter- bzw. Überdimensionierung ein können die Betriebskosten unnötig hoch ausfallen. 

Wir als Spezialisten in der Kältetechnik sind der richtige Ansprechpartner, wenn Sie eine Kälte- / Klimaanlage erwerben, warten oder reparieren lassen möchten.

 

Wohlfühltemperatur - 
                   Wolf Kältetechnik GmbH